Die Unternehmensgruppe

Wann besteht die Gefahr von Blitzschlägen?

Blitzschläge können sich nicht nur direkt bei einem Gewitter ereignen, sondern auch schon vor Beginn des Niederschlages oder sogar noch bei Sonnenschein. Wird ein Blitz wahrgenommen und festgestellt, dass zwischen dem Blitz und dem darauffolgenden Donner weniger als 30 Sekunden vergehen, so ist es an der Zeit, geschützte Bereiche aufzusuchen.

Den besten Schutz vor einem Blitzschlag finden Sie

  • in Gebäuden mit einer Blitzschutzanlage
  • Fahrzeugen mit einem metallischen Dach oder einem Metallrahmen
  • Metallcontainern, Stahlskelettbauten
  • Tunnelanlagen

Bedingten Schutz finden Sie in Gebäuden ohne Blitzschutzanlage unter folgenden Voraussetzungen:

  • halten Sie sich in der Raummitte auf
  • schließen Sie Fenster und Türen
  • halten Sie Abstand von elektrischen Geräten und Gas-, Wasser- oder Heizungsanlagen
  • benutzen Sie Festnetztelefone nur im Notfall

Orte mit geringer Gefährdung

Im Freien sollten Sie sich während eines Gewitters nicht aufhalten. Sollten Sie nicht die Möglichkeit haben, ein Gebäude aufzusuchen, wählen Sie für die Dauer des Gewitters einen Ort mit geringer Gefährdung:

  • in der Nähe von hohen Objekten
  • unter Hochspannungsleitungen, die von Stahlgittermasten getragen werden
  • unter Seilen von Seilbahnen und Liften
  • unter großen Brücken
  • in tiefen Mulden, Höhlen oder Hohlwegen
  • in der Nähe von Bäumen (3 m Abstand)

Richtiges Verhalten bei Blitzen

Befinden sich keine Orte in der Nähe, wo man sich aufhalten könnte, kommt es auf das richtige Verhalten an:

  • niederhocken
  • keine Gegenstände tragen, die über den Körper hinausragen (Regenschirme, Wanderstöcke, Rechen,...)
  • die Nähe zu elektrisch leitfähigen Objekten (z.B. Weidezäune) meiden

Hier finden Sie ausführliche Sicherheitstipps zum richtigen Verhalten bei Gewittern und Blitzen.

Wirkungen des Blitzschlages

Schaden durch Blitzschlag - Durch die atmosphärische Entladung können im direkten Blitzeinschlagbereich in Folge des Lichtbogens Temperaturen von mehreren 1.000 K auftreten. Diese thermischen Wirkungen können bei Vorhandensein brennbarer Materialien zu einer Brandentstehung führen. Durch lokale im Einschlagbereich auftretende Schmelzwirkungen können in Folge abfallender glühender Metallteilchen, als auch durch Verdampfen von Metall, brandverursachende Wirkungen auftreten.

 

In Folge der offenen Lichtbogenwirkung mit den folgenden Stromwirkungen eines Blitzkanals kann es zu massiven mechanischen Schäden an Bauteilen kommen, welche durch das örtliche Verdampfen von Feuchtigkeit oder Metall zu einer entsprechenden Volumenvergrößerung führen, die dann mit einer direkten Druckbelastung einhergeht.

 

 

Derartige Druckbelastungen können zu gefährlichen Versagensmomenten bei konstruktiven Bauteilen führen, wodurch auch Gefahren für Personen auftreten können. Zum Beispiel kann es bei unkontrollierter Blitzeinwirkung in Beton­bau­teilen in Folge der daraus resultierenden Verdampfung von Restfeuchtigkeit innerhalb des Betons und einer damit einhergehenden Volumenvergrößerung des Wassers auf das bis zu 1.600fache zu einer entsprechenden Absprengwirkung des Betons führen. Ähnliche schadenswirksame Momente können auch in Fassadenkonstruktionen auf­treten, wenn eine atmosphärische Entladung unkontrolliert durch ein Fugenbild ein­ge­leitet wird und vorhandene Restfeuchtigkeiten und/oder andere Materialien zu örtlichen Druck- und Stoßbelastungen führen und somit Konstruktionsversagensmomente aus­lösen können.

Werden atmosphärische Entladungen in ein Gebäude eingeleitet, können durch un­kontrollierte Blitzstromeinkopplungen in die elektrischen Systeme oder metallische Konstruktionselemente, welche nicht in ein gesamtheitliches Erdungs- und Potential­aus­gleichs­system eingebunden sind, unzulässig hohe Spannungsdifferenzen auf­treten, die zu einer erhöhten Personengefährdung führen können.

Daher gelten auch unter Berücksichtigung der elektrischen Schutzmaßnahmen für Metall­konstruktionen besondere Anforderungen zum Potentialausgleich.

Derartige Druckbelastungen können zu gefährlichen Versagensmomenten bei konstruktiven Bauteilen führen, wodurch auch Gefahren für Personen auftreten können. Zum Beispiel kann es bei unkontrollierter Blitzeinwirkung in Beton­bau­teilen in Folge der daraus resultierenden Verdampfung von Restfeuchtigkeit innerhalb des Betons und einer damit einhergehenden Volumenvergrößerung des Wassers auf das bis zu 1.600fache zu einer entsprechenden Absprengwirkung des Betons führen. Ähnliche schadenswirksame Momente können auch in Fassadenkonstruktionen auf­treten, wenn eine atmosphärische Entladung unkontrolliert durch ein Fugenbild ein­ge­leitet wird und vorhandene Restfeuchtigkeiten und/oder andere Materialien zu örtlichen Druck- und Stoßbelastungen führen und somit Konstruktionsversagensmomente aus­lösen können.